Monthly Archives: Januar 2014

Letzter Tag: Frühstück im Dunklen und gemeinsamer Familiennachmittag

Man merkte es manchen Kindern schon bei der Begrüßung an. Heute war der letzte Tag.   „Schade!  Wann ist die nächste Sprachwerkstatt ?“ Aber noch war es ja nicht soweit, Abschied zu nehmen: Frühstück  im Dunklen, Fertigstellen der Lampe, Dekorieren des Foyers für den Empfang der Eltern, Proben der Vorführung und eine wohlverdiente „Wunschzeit“  warteten auf die Kinder. Frühstück bei Kerzenschein und Kaminfeuer (ein wenig mussten wir mogeln: das Feuer kam von einer DVD) wie in der guten alten Großvater Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab – das gefiel den Kindern gut.  Gestärkt ging es ins Tageslicht zurück und alle begannen direkt mit der Arbeit. Wie gut die Kinder sich aneinander gewöhnt hatten und wie wohl sie sich fühlten, merkte man daran, wie rücksichts- und verständnisvoll sie einander halfen, ihre Lampen fertig zu stellen. Ein Highlight war das Bohren mit der elektrischen Bohrmaschine. Mit dem Handbohrer erprobten sie wieder  den Unterschied  der Arbeit  ohne Strom und mit Strom.Eltern und Geschwisterkinder kamen zahlreich, um zu sehen und zu hören, was 23 Kinder und 4 Teamer  in 5 Tagen erlebt und erstellt hatten. Und wieder war es ein sehr schöner Nachmittag mit wunderbaren großen und kleinen Menschen, offen für neue Begegnungen. DANKE AN EUCH!

Tag5.Eltern

Tag 4: Urmenschen, Kaffeemühle, Wasserhydranten und ein zweiter Ausflug

Am Vormittag wurden Fragen der vergangenen Tage in Kleingruppen besprochen: Die Erfindung des Feuers in der Urzeit der Menschwerdung… was heisst ‚erneuerbare‘ Energie und wie gewinnen wir aus Wasser, Wind und Sonne Energie? Was war beim Besuch der Feuerwehr besonders bemerkenswert z.B. dass Hydranten „Wasserzapfsäulen“ sind, die in der ganzen Stadt verteilt stehen und über die die Feuerwehr bei einem Brand Wasser bekommt. Wie war der Alltag unserer Großeltern ohne elektrische Energie? Wie funktioniert eine Kaffeemühle und wie eine Apfelschälmaschine ? Das Fazit der Kinder: Im Grunde sei das eigenhändige Kaffeemahlen viel schöner, weil anschaulich und verständlich wird, was geschieht. Bei der elektrischen Kaffeemühle drückt man auf einen Knopf, – genauso wie bei der Musikanlage oder beim Licht. Das ist langweilig. Was in der Maschine geschieht, kann man nicht verstehen. Man fühlt sich überfordert und dumm.

Dann wurde das Werkstück weiter gebaut: eine selbstgebaute Lampe soll es werden, die die Kinder mit nach Hause nehmen können.

Und nach dem Mittagessen ging es zum Böllenfalltor: Vor 100 Jahren fuhr in Darmstadt die erste ‚Elektrische‘ und in der großen Halle am Böllenfalltor ’schlafen‘ die elektrischen Strassenbahnen nicht nur ihre nächtlichen 3 1/2 Stunden, sondern dort werden sie auch gereinigt, gewaschen und repariert.

Mühle

Tag 3: Forschen, Schreiben und Basteln

Am Vormittag hatte  jeder Teamer – Ruth, Nils, Pascal und Gianna –  eine ‚Station‘ vorbereitet.  In kleinen Gruppen wanderten die Kinder von einem Teamer zum Nächsten und konnten an diesem Vormittag viel bedenken und besprechen.

Ruth zeigte eine Weihnachtspyramide: Die warme Luft der Kerzen steigt auf und treibt die Rotorblätter um: Schon fängt die Pyramide an, sich zu drehen!  WÄRME verwandelt sich in  Bewegungsenergie.

Nils ließ die Kinder  mal so richtig die Hände aneinander reiben: Hier entsteht umgekehrt aus Bewegungsenergie  WÄRME.

Bei Pascal ließen die Kinder noch mal Revue passieren, was sie am Montag beim FEUER erlebt haben. Es wurde aufgeschrieben: Was brennt, was brennt nicht und warum!?

Gianna ging mit den Kindern darauf ein, wie man ein FEUER löscht: Wasser ist nicht immer das richtige Mittel, um ein Feuer zu löschen. Wird das Öl in einer Pfanne auf dem Herd zu heiß  und erzeugt eine Flamme –  schnell  den Deckel drauf!  Wasser würde in diesem Fall eine gefährliche Explosion erzeugen.

Am Nachmittag durften die Kinder mit ihrem WERKSTÜCK anfangen –  sie  haben  geblasen, geklebt und geschnitten. Was das wohl wird???

Tag3.Lampe1