Monthly Archives: November 2014

Abenteuer: Sprachwerkstatt Winter 2014 – Rückblick

Manche Kinder kamen verhalten, andere vergnügt und offen, da sie wieder einmal dabei sein konnten. Durch das sichere Auftreten der „alten“ Gesichter, fühlten sich auch die „Neuen“ schnell wohl und wussten:

Hier sind wir ein Team und nicht allein!

Begrüßungsrunde und Kennenlernspiele halfen, die Namen zu lernen.

Danach drehte sich von nun alles um „FEUER“. Fragen wie „Wie machten die ersten Menschen Feuer?“,”Was brennt und warum? Was brennt nicht?”, „Wie löscht man ein Feuer?“, „Wie lang ist ein Feuerschlauch?“  bereiteten Kinder und Teamer darauf vor, selbst ein Feuer im Schulhof zu machen.

Bambus, HFEUER im Schulhofolz, Flaschenkorken,Tannenzapfen und Papier – alles natürlich Gewachsene brennt. Stein, Metall, Glas, Wasser und Sand brennen nicht. Unterschiedliche Gerüche konnten wahrgenommen werden und alle durften etwas ins Feuer werfen. Unser Schreiner Roman Köhn erklärte die Unterschiede von Tropenhölzern und einheimischen Hölzern. Langsam gewachsenes, dichtes Eichenholz brennt langsam, schnell gewachsener Bambus verbrennt schnell. So  waren die Kinder voller neuem Wissen, welches sie im Kreativ-Schreiben anwenden konnten. Auch Fragen für den Dienstags-Ausflug zur Freiwilligen Feuerwehr Alsbach haben sich die Kinder notiert.  Diese werden sie am nächsten Tag alle beantwortet bekommen und zwar von einem echten Feuerwehrmann!
Das Thema dieser Woche ist „Wärme, Energie und Feuer“, so war am Abschlusskreis klar, wie unsere Stofftiere, über die die Kinder Ihre negativen und positiven Tageserlebnisse ausdrücken können, heißen sollten: Feuer-Zebra und Energie-Bulle!

Dienstag: Was für ein herrlicher Tag! Bei Sonnenschein marschierten die Sprachwerkstattkinder mit den Betreuern los zur Strassenbahn nach Alsbach. Dort wartetenMit SonnenENERGIE auf zur FEUERwehr in Alsbach! schon drei große Feuerwehrautos und die Kinder wurden von der Haltestelle zur Feuerwehrstation gefahren. Wow, wer ist schon mal in einem Feuerwehrauto mitgefahren!? Bei der Feuerwehrstation angekommen, ging es gleich mit  Fragen los. Fleißig notierten die Kinder die Antworten auf Ihren mitgebrachten Klemmbrettern. Dann wurde die Feuerwehrstation besichtigt:
Wärmekamera, Schutzanzüge, Feuerlöscher, Schläuche, weitere Fahrzeuge, und vieles, vieles mehr.
Die Kinder durften selbst Hand anlegen und mit einem Feuerwehrschlauch spritzen – es gab sogar ein simuliertes Feuer auf dem Übungsplatz zu löschen.
Auf dem Rückweg in der Straßenbahn waren die Kinder müde von solch einem erlebnisreichen Tag, doch nutzten viele die Zeit in der Bahn, um ihre Notizen zu ergänzen. Hier entstanden auch wunderschöne Bilder von Feuerwehrautos und Feuerwehrmännern.
In der Schule angekommen, gab es noch ein Namensspiel: Die Kinder durften sich ein Adjektiv aussuchen, welches mit dem gleichen Buchstaben wie ihr Vorname beginnt. So waren es auf einmal die rosige Rosa, die lustige Lejla, der furchtlose Fabio und der mutige Mehmet, die dort im Kreis saßen. Was hat den Kindern heute aber am besten gefallen?
Das Feuer-Zebra wäre natürlich gerne noch länger im Feuerwehrauto sitzen geblieben und der Energie-Bulle fand es großartig, mal mit einem Feuerwehrschlauch spritzen zu dürfen.

Mittwoch: Am Vormittag hatte  jeder Teamer – Ruth, Nils, Pascal und Gianna –  eine ‘Station’ vorbereitet.  In kleinen Gruppen wanderten die Kinder von einem Teamer zum Nächsten und konnten an diesem Vormittag viel bedenken und besprechen.

Ruth zeigte eine Weihnachtspyramide: Die warme Luft der Kerzen steigt auf und treibt die Rotorblätter um: Schon fängt die Pyramide an, sich zu drehen!  WÄRME verwandelt sich in  Bewegungsenergie.

Nils ließ die Kinder  mal so richtig die Hände aneinander reiben: Hier entsteht umgekehrt aus Bewegungsenergie  WÄRME.

Bei Pascal ließen die Kinder noch mal Revue passieren, was sie am Montag beim FEUER erlebt haben. Es wurde aufgeschrieben: Was brennt, was brennt nicht und warum!?

Gianna ging mit deTag3.Lampe1n Kindern darauf ein, wie man ein FEUER löscht: Wasser ist nicht immer das richtige Mittel, um ein Feuer zu löschen. Wird das Öl in einer Pfanne auf dem Herd zu heiß  und erzeugt eine Flamme –  schnell  den Deckel drauf!  Wasser würde in diesem Fall eine gefährliche Explosion erzeugen.

Am Nachmittag durften die Kinder mit ihrem WERKSTÜCK anfangen –  sie  haben  geblasen, geklebt und geschnitten. Was das wohl wird???

Donnerstag:Urmenschen, Kaffeemühle, Wasserhydranten und ein zweiter Ausflug

Am Vormittag wurden Fragen der vergangenen Tage in Kleingruppen besprochen: Die Erfindung des Feuers in der Urzeit der Menschwerdung… was heisst ‘erneuerbare’ Energie und wie gewinnen wir aus Wasser, Wind und Sonne Energie? Was war beim Besuch der Feuerwehr besonders bemerkenswert z.B. dass Hydranten „Wasserzapfsäulen“ sind, die in der ganzen Stadt verteilt stehen und über die die Feuerwehr bei einem Brand Wasser bekommt. Wie war der Alltag unserer Großeltern ohne elektrische Energie? Wie funktioniert eine Kaffeemühle und wie eine Apfelschälmaschine ? Das Fazit der Kinder: Im Grunde sei das eigenhändige Kaffeemahlen viel schöner, weil anschaulich und verständlich wird, was geschieht. Bei der elektrischen Kaffeemühle drückt man auf einen Knopf, – genauso wie bei der Musikanlage oder beim Licht. Das ist langweilig. Was in der Maschine geschieht, kann man nicht verstehen. Man fühlt sich üMühleberfordert und dumm. Dann wurde das Werkstück weiter gebaut: eine selbstgebaute Lampe soll es werden, die die Kinder mit nach Hause nehmen können. Und nach dem Mittagessen ging es zum Böllenfalltor: Vor 100 Jahren fuhr in Darmstadt die erste ‘Elektrische’ und in der großen Halle am Böllenfalltor ‘schlafen’ die elektrischen Strassenbahnen nicht nur ihre nächtlichen 3 1/2 Stunden, sondern dort werden sie auch gereinigt, gewaschen und repariert.

Freitag:Frühstück im Dunklen und gemeinsamer Familiennachmittag

Man merkte es manchen Kindern schon bei der Begrüßung an. Heute war der letzte Tag.   „Schade!  Wann ist die nächste Sprachwerkstatt ?“ Aber noch war es ja nicht soweit, Abschied zu nehmen: Frühstück  im Dunklen, Fertigstellen der Lampe, Dekorieren des Foyers für den Empfang der Eltern, Proben der Vorführung und eine wohlverdiente „Wunschzeit“  warteten auf die Kinder. Frühstück bei Kerzenschein und Kaminfeuer (ein wenig mussten wir mogeln: das Feuer kam von einer DVD) wie in der guten alten Großvater Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab – das gefiel den Kindern gut.  Gestärkt ging es ins Tageslicht zurück und alle begannen direkt mit der Arbeit. Wie gut die Kinder sich aneinander gewöhnt hatten und wie wohl sie sich fühlten, merkte man daran, wie rücksichts- und verständnisvoll sie einander halfen, ihre Lampen fertig zu stellen. Ein Highlight war das Bohren mit der elektrischen Bohrmaschine. Mit dem Handbohrer erprobten sie wieder  den Unterschied  der Arbeit  ohne Strom und mit Strom.Eltern und Geschwisterkinder kamen zahlreich, um zu sehen und zu hören, was 23 Kinder und 4 Teamer  in 5 Tagen erlebt und erstellt hatten.

Tag5.Eltern

Und wieder war es ein sehr schöner Nachmittag mit wunderbaren großen und kleinen Menschen, offen für neue Begegnungen. DANKE AN EUCH!

Die Abenteuer:Sprachwerkstatt Winter 2014 hat begonnen!

Gestern Morgen begann die Sprachwerkstatt!

Und wieder waren es viele „neue“ Gesichter, die gestern früh in einer Darmstädter Grundschule sich zusammen fanden um sich für eine Woche gemeinsam auf ein Abenteuer einzulassen. Manche Kinder waren erst verhalten, andere vergnügt und offen, da sie wieder einmal dabei sein konnten. Durch das sichere Auftreten der „alten“ Gesichter, fühlten sich auch die „Neuen“ schnell wohl und wussten, hier sind wir ein Team und nicht allein!

Die Begrüßungsrunde und die Kennenlernspiele am Vormittag halfen den Kindern neue Kinder kennen zu lernen, aber auch zeigten und lernten die Kinder von selbst, wie man schnell „spielend“ Freundschaft schliessen kann:

Mädchen fragt ein Kind: „Willst Du mit mir spielen?“

Das Kind antwortet: „Nein, ich spiele schon mit einem anderen Kind!“

Das Mädchen fragt ein anderes Kind: „Möchtest DU dann mit mir spielen?“

Das andere Kind antwortet:“ Oh ja, gerne!“

Mutig und offen sein, dass schafft neue Bindungen!

Nachdem sich alle kannten drehte sich nun alles um „FEUER“. Fragen wie „Wann gab es das erste Feuer?“, „Wie entzündet und löscht man Feuer?“, „Wie lang ist ein Feuerschlauch?“ bereiteten die Kinder und die Teamer darauf vor selbst ein Feuer in einer Feuerschale im Schulhof zu machen. Verschiedene Materialien wurden verbrannt um zu sehen, dass diese alle anders brannten oder eben nicht. Auch unterschiedliche Gerüche konnten wahrgenommen werden. Nachdem dann noch ein Schreiner etwas über die Unterschiede von Tropenhölzern und einheimischen Hölzern erzählte waren die Kinder voller neuem Wissen, welches sie im Kreativ-Schreiben anwenden konnten. Auch Fragen für den Ausflug heute zur Freiwilligen Feuerwehr sollten sich die Kinder notieren, und diese werden sie alle beantwortet bekommen, heute von einem echten Feuerwehrmann!

Das Thema dieser Woche ist „Wärme, Energie und Feuer“, so war am Abschlusskreis klar, wie unsere Stofftiere, über die die Kinder Ihre negativen und positiven Tageserlebnisse ausdrücken können heißen sollten: Feuer-Zebra und Energie-Bulle! Wir sind auf die Erzählungen heute bei Abschlusskreis wieder sehr gespannt, was

Die Herbst Abenteuer: Sprachwerkstatt 2014

Die Abenteuer: Sprachwerkstatt Herbst 2014 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Eine spannende und abwechslungsreiche Woche liegt hinter den 14 Kindern und ihren Teamern. Ein Rückblick

1. Tag

Vom Montag, den 27.10. 2014 trafen wir uns alle in der Heinrich-Heine-Schule in Darmstadt. Für einige Kinder gab es ein Wiedersehen mit ehemaligen TeilnehmerInnen und Teamern. Für andere war es die erste Teilnahme an einer Abenteuer: Sprachwerkstatt. Einige Geschwisterkinder wollten spontan auch noch mitmachen und so wuchs die Teilnehmerzahl von geplant 12 auf 14 SchülerInnen, der 1.-5.Klasse. Alle Kinder wurden von den Teamern begrüßt. Dann hieß es zunächst Namensschilder basteln und einen Trinkbecher aussuchen und diesen ebenfalls mit Namen versehen. Pünktlich um 9.00Uhr begann dann ganz offiziell die Abenteuer: Sprachwerkstatt Herbst 2014. Daniel stellte zunächst Frau Bock, die Vorsitzende der Stiftung, vor und danach Nathalie, die zweite Teamerin sowie Anett, die Projektkoordinatorin der Stiftung. Der Reihe nach stellte sich die Kinder mit ihrem Namen, Alter und Schule vor.

Richtige Kennenlernspiele, wo alle die Namen noch richtig lernen sollten, gab es nach dem gemeinsamen Frühstück. Woher wurde noch das Programm für die Woche im groben und das Programm für den Montag im Detail vorgestellt. Nach dem Frühstück trafen wir uns wieder im Plenum um unsere gemeinsamen Abenteuer: Sprachwerkstatt Regeln zu erarbeiten. Als NaturforscherInnen benötigen wir natürlich auch ein Buch, in dem wir unsere Versuchsanleitungen, Hypothesen und Erkenntnisse hineinschreiben können. Diese hat sich jeder aus einem A3 Papier selbst gefaltet. Das Buch wurde jeden Tag genutzt, jeden Nachmittag schrieben die Kinder in der „Schreib-Zeit“ selbstständig hinein. Nachdem nun alles bereit war, um als ForscherInnen starten zu können, wurden zwei Kleingruppen gebildet. Jede Gruppe hatte Ihren eigenen Raum zum Forschen, Experimentieren und Diskutieren. In den folgenden 1,5 Stunden untersuchten die Kinder Eigenschaften von Luft.

Mit der Teebeutelrakete wurde bewiesen, dass warme Luft nach oben steigt. Mit Hilfe der Ballonwaage konnte nachgewiesen werden, dass Luft ein Gewicht hat. Nicht immer funktionierte jedes Experiment sofort, die Fehlversuche waren für die Kinder Ansporn, nach den Ursachen zu suchen. Faktoren und Versuchsvariabeln wurden diskutiert und verändert, bis der VersDSCF4845uch gelang. Am Ende des Tages wurden alle Erkenntnisse aufgeschrieben. Bevor alle nach Hause gingen, haben wir uns nochmal im Plenum zum Abschlusskreis getroffen. 3 Kinder durften nacheinander in die Glücksdusche und sich mit den Komplimenten der anderen abduschen. Unter diese Dusche sollen sich nun jeden Tag ein paar Kinder stellen.

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2. Tag

Am Dienstag stand der Tag ganz unter dem Motto Wind und Wetter. Damit wurde auf viele Erkenntnisse vom Montag aufgebaut. Doch bevor die „Forscherarbeit“ begann, trafen wir uns wieder im Morgenkreis, sangen unser Morgenlied und spielten ein Namensspiel, um uns noch etwas besser kennenzulernen. Nach P1020745dem Frühstück, trafen sich die Kleingruppen wieder in ihren Räumen. Daniel baute zunächst mit einer Gruppe einen Wetterheißluftballon aus einem Müllbeutel und Kerzen.Gemeinsam gingen sie der Frage nach, wie Wetter entsteht und wie am es messen kann.

Nathalie und Anett beschäftigten sich mit dem Thema Wind. Zunächst wurde überlegt, welche Windarten die Kinder kennen und wie stark diese sind. Gemeinsam wurde eine Sortierung überlegt. Diese wurde mit einer Windscheibe verglichen. Die Windscheibe konnte sich jedes Kind für die geplante Exkursion am Donnerstag herstellen. Mit Hilfe eines Windmessgerätes wurde gemessen, welche Windgeschwindigkeit jedes Kind pusten kann. Daraus entwickelte sich im Laufe der Woche ein richtiger Wettbewerb, in dem die verschiedensten Blastechniken ausprobiert wurden. Im Anschluss daran nähert sich die Kleingruppe dem Thema Wind künstlerisch. Zunächst schauten wir ein Video einer tanzenden Plastiktüte, danach versuchten wir die vP1020735erschiedenen Windarten selbst tänzerisch darzustellen.

So vergingen gut 1,5 Stunden wie im Flug. Nach einer Spielpause im Hof wurden die Gruppen gewechselt, so dass jeder Teamer mit beiden Gruppen einmal gearbeitet hat.
Nach einem guten Mittagessen und einer weiteren Spielpause draußen im Hof, stand am Nachmittag der Drachenbau auf dem Programm. Jeweils paarweise fanden die die Kinder zusammen und begannen die Anleitung zu lesen und sich dann mit dem notwenigen Material ausgestattet, eine Ecke des Plenums zurückzuziehen. In einer 1 Stündigen intensiven Arbeit entstanden die ersten Drachen. Leider war es bereits wieder Zeit zum Schreiben. Daher wurden die begonnenen Drachen zur Seite gelegt, die Arbeit daran wurde am Mittwoch fortgesetzt und beendet. Nach der Schreibzeit und dem Abschlussplenum mit Glücksdusche, ging dieser erkenntnissreicher Tag zu Ende.

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3. Tag

Am Mittwoch begleitet uns das Thema “ Wie nutzt der Mensch und die Pflanzen die Luft und den Wind“ Bereits bevor der Tag offiziell begonnen wurde, konnten die Frühaufsteher verschiedene Papierflieger bauen und diese im Foyer fliegen lassen. Der Tag in der Sprachwerkstatt begann wie gewohnt mit unserem Morgenlied und einem kleinen Spiel, damit die Namen aller Kinder im Gedächtnis blieben. Nachdem Frühstück ging es wieder in die Kleingruppen. Nathalie regt zum Nachdenken über Pflanzen an.

Die andere Gruppe beschäftigte sich mit Luftantrieben. So wurde zunächst ein Luftballon so gestartet. Dieser flog wahllos durch die Luft. Über ein Trinkröhrchen mit einer Schurr verbunden, ließ sich die Bewegung schon steuern und der Ballon flog durch den gesamten Raum. Anschließend wurden Ballonautos gebaut, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Nach einer Spielpause wurden die Gruppen wieder gewechselt. Bis zum Mittagessen hatten so die Kinder die Gelegenheit sich mit beiden Themen intensiv auseinander zu setzen. Am Nachmittag wurde die Drachenbauwerkstatt im Plenumsraum wiederDSCF4834eröffnet. Der Bau ging nun schon viel schneller von der Hand, der zweite Drache der Paare war viel schneller fertig. Abschließenden wurden alles Drachen individuelle verschönert und mit Krepppapier und Federn gestaltet. Als alle fertig waren wurden die Drachen mit Namen versehen und für den morgigen Transport verpackt. Auch dieser Tag wurde mit einer Schreibzeit und einer Glückdusche beendet.

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4. Tag

Der Donnerstag sollte der große Tag für die Drachen werden. Aufgeregt und voller Vorfreude trafen wir uns wie gehabt um 9.Uhr in der Schule. Es herrschte bereits große Anspannung und alle wollten sofort starten. Der Morgenkreis fiel entsprechend kurz aus. Beim gemeinsamen Frühstück, machte sich jeder ein Brötchen fürs Mittagessen. Wir kochen noch Tee und Eier für alle. Dann gab es kein Halten mehr. Die Drachen und Getränken wurden in Nathalies Auto verladen. Sie sollte die Sachen mit dem Auto bringen. Anett und Daniel fuhren gemeinsam mit den Kindern mit der Straßenbahn zum Nordbad.

Dort trafen wir auf Nathalie und gingen das letzte Stück zum Drachenberg gemeinsam. Oben auf dem Berg die Enttäuschung, kein wind. Der Rauch vom Müllheizkraftwerk steigt senkrecht nach oben. Auch das Windmessgerät zeigt nur 1Km/h an. Wir wollten es dennoch versuchen, denn wie wir ja erfahren hatten, ist Luft immer da. Und wenn man rennt, kann man einen Luftzug spüren. Vielleicht erreicht dieser ja aus und die Drachen fliegen. Unermüdlich warfen sich die Kinder die Drachen nach oben, rannten über die Wiese und feuerten sich an. Manchmal flogen die Drachen ein bisschen und alle freuten sich. Doch es war sehr anstrengend und wir kamen ganz schön ins Schwitzen.

Wir machten erst einmal Pause, tranken unseren Tee und schauten uns die Dächer von Darmstadt an. Da sich auch nach längerem Warten kein Wind mehr einstellte, packten wir die Drachen etwas traurig zusammen. DSCF4901Gemeinsam gingen wir noch eine Runde spazieren. Dann nahmen wir früher als geplant die Straßenbahn zurück in die Schule.
Dort angekommen mussten wir uns erstmal ausruhen. Wir hörten gemeinsam Beethoven und entspannten uns auf den Sitzkissen. Nathalie hatte auf ihrem Rückweg noch ein paar Kekse gekauft, die wir gemeinsam gegessen haben. Dann schrieben wir in 2er Teams oder kleinen Gruppen Geschichten von unserem Drachen, welche Abenteuer hätte er wohl heute erleben können. Die Geschichten wollten wir morgen zum Abschlussfest vortragen. Mit einer weiteren Glücksdusche ging dieser Tag zu Ende.

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Letzter Tag

Der Freitag stand ganz im Zeichen des Abschlussfestes. Bereits nach dem Frühstück begannen in den Kleingruppen die groben Planungen, was gezeigt werden sollte. Anschließend wurden die Pläne abgestimmt und ein gemeinsamer Programmablauf festgelegt. Bevor die Gruppen dann ihre Aufgaben vorbereiten konnten, stand zunächst das gemeinsame Kochen auf dem Programm. Es gab Karotten-Kartoffel-Suppe und Obstsmoothies. Das gemeinsame Kochen und Essen hat allen sehr viel Spaß gemacht.
Danach begannen die Vorbereitungen für das Abschlussfest.

Die Geschichten wurden noch einmal zur Generalprobe gelesen und manchmal noch ergänzt. Der Plenumsraum wurde umgestaltet. Auf einem Tisch wurden alle Projektbücher ausgestellt, auf anderen Tischen standen die auserwählten Experimente und die Schnur für die Ballonrakete wurde quer durch den Raum gespannt. Nach und nach kamen die Eltern und Geschwister. Die mitgebrachten Leckereien wurden auf den Büffettisch gestellt. Pünktlich um 16.Uhr eröffnete Frau Bock das Fest, sie sprach einige Wort zur Grundidee und Anliegen der Sprachwerkstatt. Danach regt Sie eine Glücksdusche für Nathalie und Daniel an. Nachdem wir einige Impressionen über den Beamer angeschaut haben, wurde das Büffet eröffnet. In vielen Gesprächen zwischen Eltern und Teamer fand die Sprachwerkstatt ein stillvolles Ende.

Wir freuen uns schon auf die kommende Sprachwerkstatt und freuen uns darauf viele Kinder wieder zu sehen.

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