Liebe Kinder!

Alles im Leben geht irgendwann zu Ende, das Schlechte (zum Glück!) wie leider auch das Schöne und so geht heute die 17. und letzte Abenteuer-Sprachwerkstatt zu Ende.

Erinnert Euch an euren ersten Morgen: Lampenfieber hattet ihr und es hat Euch Mut gekostet, zu kommen – aber bald ist euch die Sprachwerkstatt zu einer schönen guten Erfahrung geworden, die ihr jetzt nicht missen möchtet. Deshalb merkt euch: Habt Mut, etwas Neues zu beginnen! Es gibt viele schöne Ferienspiele in Darmstadt. Informiert euch rechtzeitig. (Auf unserer Website www.stiftung-zusammen-wachsen.org findet ihr Empfehlungen.)

Das, was ihr in der ‚Abenteuer:Sprachwerkstatt’ gelernt habt, wird euch von nun an helfen:

Am Anfang steht der Name. Merk Dir die Namen anderer Kinder und sprich sie mit ihrem Namen an. Achte auch darauf, Deinen eigenen Namen klar und deutlich zu nennen und ihn freundlich zu wiederholen, wenn nötig.

Lass andere ausreden und hör ihnen gut zu. Versuch zu verstehen, was er oder sie meint, denn Verständnis ist die Voraussetzung für Freundschaft.

Denk an die Glücksdusche, wie gut es Dir tut zu hören, dass Du gemocht wirst. Sag Kindern, dass Du sie magst. – Zuneigung und Anerkennung zu zeigen, ist eine einfache und wirkungsvolle Art, wie wir Menschen uns unterstützen können.

Frag mutig nach, wenn Dir etwas unklar ist.

Du hast einen Drachen gebaut und eine Rakete. Wie schön war es, die Drachen fliegen zu lassen! und das Wettrennen der Raketen Autos! Die Bauanleitungen für den Drachen und das luftgetriebene Auto konntest Du verstehen, weil Du lesen und schreiben gelernt hast. Lies viel! Es ist sehr nützlich, gut und schnell lesen zu können.

Orientier Dich in der Schule nicht an den Schülern, die schlechter sind als Du, die immer gerade nur so durchrutschen. Nimm Dir Tayyba, Vanessa, Jan und Daniel zum Vorbild. Als Vanessa so alt war wie Du, lebte sie in Kamerun, Tayyba in Pakistan und Waref in Syrien. – Da sie es schafften, die deutsche Sprache flüssig zu sprechen, zu lesen und zu schreiben, die Schule erfolgreich abzuschließen und einen guten Beruf wie Lehrer, Sozialarbeiter oder Ingenieur zu lernen, kannst Du es auch schaffen. Du hast das Rückstoßprinzip verstanden. Du kannst mehr. Sei fleißig. Nimm Dir schwierige Dinge vor, setz Dir Ziele.

Wenn Du diese sechs Regeln beherzigst, wird es Dir gut gehen im Leben, Du wirst Freunde finden und brauchst keine Angst zu haben.

Zum Schluss sage ich euch – Kindern und Betreuern – Dank. Ich werde euch nicht vergessen, eure phänomenale positive Energie und intensive Freude an Bewegung, am Miteinander in der Gruppe, am Team.

Bettina