Die Abenteuer: Sprachwerkstatt Herbst 2014 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Eine spannende und abwechslungsreiche Woche liegt hinter den 14 Kindern und ihren Teamern. Ein Rückblick

1. Tag

Vom Montag, den 27.10. 2014 trafen wir uns alle in der Heinrich-Heine-Schule in Darmstadt. Für einige Kinder gab es ein Wiedersehen mit ehemaligen TeilnehmerInnen und Teamern. Für andere war es die erste Teilnahme an einer Abenteuer: Sprachwerkstatt. Einige Geschwisterkinder wollten spontan auch noch mitmachen und so wuchs die Teilnehmerzahl von geplant 12 auf 14 SchülerInnen, der 1.-5.Klasse. Alle Kinder wurden von den Teamern begrüßt. Dann hieß es zunächst Namensschilder basteln und einen Trinkbecher aussuchen und diesen ebenfalls mit Namen versehen. Pünktlich um 9.00Uhr begann dann ganz offiziell die Abenteuer: Sprachwerkstatt Herbst 2014. Daniel stellte zunächst Frau Bock, die Vorsitzende der Stiftung, vor und danach Nathalie, die zweite Teamerin sowie Anett, die Projektkoordinatorin der Stiftung. Der Reihe nach stellte sich die Kinder mit ihrem Namen, Alter und Schule vor.

Richtige Kennenlernspiele, wo alle die Namen noch richtig lernen sollten, gab es nach dem gemeinsamen Frühstück. Woher wurde noch das Programm für die Woche im groben und das Programm für den Montag im Detail vorgestellt. Nach dem Frühstück trafen wir uns wieder im Plenum um unsere gemeinsamen Abenteuer: Sprachwerkstatt Regeln zu erarbeiten. Als NaturforscherInnen benötigen wir natürlich auch ein Buch, in dem wir unsere Versuchsanleitungen, Hypothesen und Erkenntnisse hineinschreiben können. Diese hat sich jeder aus einem A3 Papier selbst gefaltet. Das Buch wurde jeden Tag genutzt, jeDSCF4789den Nachmittag schrieben die Kinder in der „Schreib-Zeit“ selbstständig hinein. Nachdem nun alles bereit war, um als ForscherInnen starten zu können, wurden zwei Kleingruppen gebildet. Jede Gruppe hatte Ihren eigenen Raum zum Forschen, Experimentieren und Diskutieren. In den folgenden 1,5 Stunden untersuchten die Kinder Eigenschaften von Luft.

Mit der Teebeutelrakete wurde bewiesen, dass warme Luft nach oben steigt. Mit Hilfe der Ballonwaage konnte nachgewiesen werden, dass Luft ein Gewicht hat. Nicht immer funktionierte jedes Experiment sofort, die Fehlversuche waren für die Kinder Ansporn, nach den Ursachen zu suchen. Faktoren und Versuchsvariabeln wurden diskutiert und verändert, bis der VersDSCF4845uch gelang. Am Ende des Tages wurden alle Erkenntnisse aufgeschrieben. Bevor alle nach Hause gingen, haben wir uns nochmal im Plenum zum Abschlusskreis getroffen. 3 Kinder durften nacheinander in die Glücksdusche und sich mit den Komplimenten der anderen abduschen. Unter diese Dusche sollen sich nun jeden Tag ein paar Kinder stellen.

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2. Tag

Am Dienstag stand der Tag ganz unter dem Motto Wind und Wetter. Damit wurde auf viele Erkenntnisse vom Montag aufgebaut. Doch bevor die „Forscherarbeit“ begann, trafen wir uns wieder im Morgenkreis, sangen unser Morgenlied und spielten ein Namensspiel, um uns noch etwas besser kennenzulernen. Nach P1020745dem Frühstück, trafen sich die Kleingruppen wieder in ihren Räumen. Daniel baute zunächst mit einer Gruppe einen Wetterheißluftballon aus einem Müllbeutel und Kerzen.Gemeinsam gingen sie der Frage nach, wie Wetter entsteht und wie am es messen kann.

Nathalie und Anett beschäftigten sich mit dem Thema Wind. Zunächst wurde überlegt, welche Windarten die Kinder kennen und wie stark diese sind. Gemeinsam wurde eine Sortierung überlegt. Diese wurde mit einer Windscheibe verglichen. Die Windscheibe konnte sich jedes Kind für die geplante Exkursion am Donnerstag herstellen. Mit Hilfe eines Windmessgerätes wurde gemessen, welche Windgeschwindigkeit jedes Kind pusten kann. Daraus entwickelte sich im Laufe der Woche ein richtiger Wettbewerb, in dem die verschiedensten Blastechniken ausprobiert wurden. Im Anschluss daran nähert sich die Kleingruppe dem Thema Wind künstlerisch. Zunächst schauten wir ein Video einer tanzenden Plastiktüte, danach versuchten wir die vP1020735erschiedenen Windarten selbst tänzerisch darzustellen.

So vergingen gut 1,5 Stunden wie im Flug. Nach einer Spielpause im Hof wurden die Gruppen gewechselt, so dass jeder Teamer mit beiden Gruppen einmal gearbeitet hat.
Nach einem guten Mittagessen und einer weiteren Spielpause draußen im Hof, stand am Nachmittag der Drachenbau auf dem Programm. Jeweils paarweise fanden die die Kinder zusammen und begannen die Anleitung zu lesen und sich dann mit dem notwenigen Material ausgestattet, eine Ecke des Plenums zurückzuziehen. In einer 1 Stündigen intensiven Arbeit entstanden die ersten Drachen. Leider war es bereits wieder Zeit zum Schreiben. Daher wurden die begonnenen Drachen zur Seite gelegt, die Arbeit daran wurde am Mittwoch fortgesetzt und beendet. Nach der Schreibzeit und dem Abschlussplenum mit Glücksdusche, ging dieser erkenntnissreicher Tag zu Ende.

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3. Tag

Am Mittwoch begleitet uns das Thema “ Wie nutzt der Mensch und die Pflanzen die Luft und den Wind“ Bereits bevor der Tag offiziell begonnen wurde, konnten die Frühaufsteher verschiedene Papierflieger bauen und diese im Foyer fliegen lassen. Der Tag in der Sprachwerkstatt begann wie gewohnt mit unserem Morgenlied und einem kleinen Spiel, damit die Namen aller Kinder im Gedächtnis blieben. Nachdem Frühstück ging es wieder in die Kleingruppen. Nathalie regt zum Nachdenken über Pflanzen an.

Die andere Gruppe beschäftigte sich mit Luftantrieben. So wurde zunächst ein Luftballon so gestartet. Dieser flog wahllos durch die Luft. Über ein Trinkröhrchen mit einer Schurr verbunden, ließ sich die Bewegung schon steuern und der Ballon flog durch den gesamten Raum. Anschließend wurden Ballonautos gebaut, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Nach einer Spielpause wurden die Gruppen wieder gewechselt. Bis zum Mittagessen hatten so die Kinder die Gelegenheit sich mit beiden Themen intensiv auseinander zu setzen. Am Nachmittag wurde die Drachenbauwerkstatt im Plenumsraum wiederDSCF4834eröffnet. Der Bau ging nun schon viel schneller von der Hand, der zweite Drache der Paare war viel schneller fertig. Abschließenden wurden alles Drachen individuelle verschönert und mit Krepppapier und Federn gestaltet. Als alle fertig waren wurden die Drachen mit Namen versehen und für den morgigen Transport verpackt. Auch dieser Tag wurde mit einer Schreibzeit und einer Glückdusche beendet.

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4. Tag

Der Donnerstag sollte der große Tag für die Drachen werden. Aufgeregt und voller Vorfreude trafen wir uns wie gehabt um 9.Uhr in der Schule. Es herrschte bereits große Anspannung und alle wollten sofort starten. Der Morgenkreis fiel entsprechend kurz aus. Beim gemeinsamen Frühstück, machte sich jeder ein Brötchen fürs Mittagessen. Wir kochen noch Tee und Eier für alle. Dann gab es kein Halten mehr. Die Drachen und Getränken wurden in Nathalies Auto verladen. Sie sollte die Sachen mit dem Auto bringen. Anett und Daniel fuhren gemeinsam mit den Kindern mit der Straßenbahn zum Nordbad.

Dort trafen wir auf Nathalie und gingen das letzte Stück zum Drachenberg gemeinsam. Oben auf dem Berg die Enttäuschung, kein wind. Der Rauch vom Müllheizkraftwerk steigt senkrecht nach oben. Auch das Windmessgerät zeigt nur 1Km/h an. Wir wollten es dennoch versuchen, denn wie wir ja erfahren hatten, ist Luft immer da. Und wenn man rennt, kann man einen Luftzug spüren. Vielleicht erreicht dieser ja aus und die Drachen fliegen. Unermüdlich warfen sich die Kinder die Drachen nach oben, rannten über die Wiese und feuerten sich an. Manchmal flogen die Drachen ein bisschen und alle freuten sich. Doch es war sehr anstrengend und wir kamen ganz schön ins Schwitzen.

Wir machten erst einmal Pause, tranken unseren Tee und schauten uns die Dächer von Darmstadt an. Da sich auch nach längerem Warten kein Wind mehr einstellte, packten wir die Drachen etwas traurig zusammen. DSCF4901Gemeinsam gingen wir noch eine Runde spazieren. Dann nahmen wir früher als geplant die Straßenbahn zurück in die Schule.
Dort angekommen mussten wir uns erstmal ausruhen. Wir hörten gemeinsam Beethoven und entspannten uns auf den Sitzkissen. Nathalie hatte auf ihrem Rückweg noch ein paar Kekse gekauft, die wir gemeinsam gegessen haben. Dann schrieben wir in 2er Teams oder kleinen Gruppen Geschichten von unserem Drachen, welche Abenteuer hätte er wohl heute erleben können. Die Geschichten wollten wir morgen zum Abschlussfest vortragen. Mit einer weiteren Glücksdusche ging dieser Tag zu Ende.

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Letzter Tag

Der Freitag stand ganz im Zeichen des Abschlussfestes. Bereits nach dem Frühstück begannen in den Kleingruppen die groben Planungen, was gezeigt werden sollte. Anschließend wurden die Pläne abgestimmt und ein gemeinsamer Programmablauf festgelegt. Bevor die Gruppen dann ihre Aufgaben vorbereiten konnten, stand zunächst das gemeinsame Kochen auf dem Programm. Es gab Karotten-Kartoffel-Suppe und Obstsmoothies. Das gemeinsame Kochen und Essen hat allen sehr viel Spaß gemacht.
Danach begannen die Vorbereitungen für das Abschlussfest.

Die Geschichten wurden noch einmal zur Generalprobe gelesen und manchmal noch ergänzt. Der Plenumsraum wurde umgestaltet. Auf einem Tisch wurden alle Projektbücher ausgestellt, auf anderen Tischen standen die auserwählten Experimente und die Schnur für die Ballonrakete wurde quer durch den Raum gespannt. Nach und nach kamen die Eltern und Geschwister. Die mitgebrachten Leckereien wurden auf den Büffettisch gestellt. Pünktlich um 16.Uhr eröffnete Frau Bock das Fest, sie sprach einige Wort zur Grundidee und Anliegen der Sprachwerkstatt. Danach regt Sie eine Glücksdusche für Nathalie und Daniel an. Nachdem wir einige Impressionen über den Beamer angeschaut haben, wurde das Büffet eröffnet. In vielen Gesprächen zwischen Eltern und Teamer fand die Sprachwerkstatt ein stillvolles Ende.

Wir freuen uns schon auf die kommende Sprachwerkstatt und freuen uns darauf viele Kinder wieder zu sehen.

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