Die Abenteuer: Sprachwerkstatt Winter 2014 hat begonnen!

Montag Morgen begann die Sprachwerkstatt!

Manche Kinder kamen verhalten, andere vergnügt und offen, da sie wieder einmal dabei sein konnten. Durch das sichere Auftreten der „alten“ Gesichter, fühlten sich auch die „Neuen“ schnell wohl und wussten:
Hier sind wir ein Team und nicht allein!
Begrüßungsrunde und Kennenlernspiele halfen, die Namen zu lernen.
Und „spielend“ Freundschaft schließen kann man so:
Mädchen fragt: „Willst Du mit mir spielen?“
Die Angesprochene antwortet: „Nein, ich spiele schon mit einem anderen Kind!“
Das Mädchen fragt ein anderes Kind: „Möchtest DU dann mit mir spielen?“
Das andere Kind antwortet:“ Oh ja, gerne!“
Mutig und offen sein, dass schafft neue Bindungen!

Nachdem sich alle namentlich kannten, drehte sich von nun alles um „FEUER“. Fragen wie „Wie machten die ersten Menschen Feuer?“,”Was brennt und warum? Was brennt nicht?”, „Wie löscht man ein Feuer?“, „Wie lang ist ein Feuerschlauch?“  bereiteten Kinder und Teamer darauf vor, selbst ein Feuer im Schulhof zu machen.

FEUER im Schulhof

Bambus, Holz, Flaschenkorken,Tannenzapfen und Papier – alles natürlich Gewachsene brennt. Stein, Metall, Glas, Wasser und Sand brennen nicht. Unterschiedliche Gerüche konnten wahrgenommen werden und alle durften etwas ins Feuer werfen. Unser Schreiner Roman Köhn erklärte die Unterschiede von Tropenhölzern und einheimischen Hölzern. Langsam gewachsenes, dichtes Eichenholz brennt langsam, schnell gewachsener Bambus verbrennt schnell. So  waren die Kinder voller neuem Wissen, welches sie im Kreativ-Schreiben anwenden konnten. Auch Fragen für den Dienstags-Ausflug zur Freiwilligen Feuerwehr Alsbach haben sich die Kinder notiert.  Diese werden sie heute alle beantwortet bekommen und zwar von einem echten Feuerwehrmann!
Das Thema dieser Woche ist „Wärme, Energie und Feuer“, so war am Abschlusskreis klar, wie unsere Stofftiere, über die die Kinder Ihre negativen und positiven Tageserlebnisse ausdrücken können, heißen sollten: Feuer-Zebra und Energie-Bulle!

Wieder einmal sind wir auf die Erzählungen der Kinder beim Abschlusskreis heute gespannt. Wie lang wohl ein Feuerwehrschlauch ist?????

Mit SonnenENERGIE auf zur FEUERwehr in Alsbach!

Einblicke vom Dienstag

Heute wurde im ‚kreativen Schreiben‘ spontan gerappt. Das erste  Beispiel ist von Nadja. Sie hat es in der Abschlußrunde so  vorgetragen:

Bunt ist jedes Blatt. Mir gefällt die Sprachwerkstatt!

Wir lassen Drachen steigen. Jetzt reifen schon die Feigen.

Bald ist die Laternenzeit, dann bin ich für die Sprachwerkstatt bereit.

Da gibt’s Mittagessen, davon bin ich versessen.

Nils, Viola und Pascal, auch Ruth ist mit dabei. Ja, die sind Betreuer, bei denen gibt’s Abenteuer.

 

Ein 2. Beispiel ist von Song Chan und Cristian, die es gemeinsam rhythmisch  vorgetragen haben:

Sprachwerkstadt. Sprachwerkstadt. tema Luft tema Luft. Tema Luft. Sprachwerk Sprachwerkstadt tema Luft tema Luft. Drachen steigen und Wunschzeit Pa Pa Papierfliger Pa Pa Papierfliger ach wie toll Papierfliger. Stum. Papierfliger ach ach Wunschzeit ach ach ach wie toll Wunschzeit super kuler Papierfliger   Tema Luft  Tema Luft  Sprach  Sprach  Sprachwerkstadt S!p!r!a!c!h!w!e!r!k!s!t!a!d!t!

Sprachwerkstadt

Rep Rep euer Rep sing das Rep von euch Sing das Rep von euch!

Sprachwerkstadt!

Die Abenteuer:Sprachwerkstatt Herbst 2013 hat begonnen!

Gestern begann um 9 Uhr die Abenteuer:Sprachwerkstatt

Natürlich hatten ‘die Neuen’ – ein Drittel der Kinder –  anfangs Bedenken, denn sie kannten ja niemanden, weder Kinder noch die vier Teamer, aber schon nach kurzer Zeit wurden sie locker, als sie merkten, dass hier alle Kinder zusammenhalten. Die Mehrheit der Kinder kannte nämlich die Teamer, unsere ‘Fachleute für Teamwerdung’, von den Sommerferien her und diese Kinder haben bei den Kooperationsspielen bereits gelernt, sich ausreden zu lassen, einander zu zuhören, Konflikte untereinander zu regeln, niemanden auszuschließen und im Team zu arbeiten.

Nachdem Namensschilder angefertigt, das Schulgelände erkundet und einige Kennenlernspiele gespielt waren, stand alles bereit für ein einfaches Experiment:
Je vier Kinder hatten einen Tisch für sich, darauf ein Trinkglas, eine Schüssel voll Wasser und ein Stück Papier. Das Papier sollte nun innen auf den Boden der mit Wasser gefüllten Schüssel zu liegen kommen – und zwar ohne nass zu werden. Eine vertrackte Aufgabe. Jede und Jeder und alle vier zusammen überlegten und probierten, wie das zu bewerkstelligen sei. Über kurz oder lang lösten alle Gruppen die Aufgabe. Aber wie war die handwerklich durch Versuch und Irrtum gefundene Lösung zu erklären?
Im anschließenden Gespräch ging es um Luft im und unter Wasser, die eben nicht ‚Nichts’ ist und um so anspruchsvolle Fragen wie:
Warum können Fische unter Wasser atmen, aber nicht auf dem Land, Menschen dagegen können auf dem Land atmen, unter Wasser nicht… Was ist der Unterschied zwischen Kiemen und Lunge?
Woher haben Neugeborene das Wissen, ihre Lunge zu benutzen, nachdem sie neun Monate im Fruchtwasser gelebt haben? Lagen bei ihnen Kiemen und Lunge nebeneinander?
Fische schwimmen und leben im Wasser, sie haben Kiemen und pflanzen sich fort durch Eier. Wale schwimmen im Wasser und erscheinen uns wie Fische, sie sind aber lebendgebärende Säuger wie wir Menschen – haben sie nun Lungen oder Kiemen?
Nach einer guten Stunde dieses für Kinder und gleichermassen für die Erwachsenen hochinteressanten, konzentriert und ernst  geführten Gespräches meldete sich unvermittelt starker Hunger und alle liefen hinüber in den Essensraum, wo schon alles bereit stand. Beim Essen ging es dann durchaus laut zu.

Nach der ‚Wunschzeit’ mit ihren vielfältigen Angeboten ist es beim ‚kreativen Schreiben’ wieder ganz still. Das Thema heißt heute: Was hat Dir richtig gut gefallen? Was war heute für dich  am schönsten? Die Teamer helfen durch Fragen.
„Und du – was war für dich am schönsten heute?“ – „…dass ich mitspielen durfte“ – „Wobei hast du mitspielen dürfen?“  – „Die Beiden da haben in der Wunschzeit zusammen gespielt und ich durfte mitspielen“  –  „Was habt ihr gespielt?“  –  „erst Fangen, dann Verstecken“   – „Und diese zwei Mädchen, die schon oft in der Abenteuer:Sprachwerkstatt mitgemacht haben, haben dich Neue mitspielen lassen und nun hast du hier zwei Freundinnen!“   –  „Ja.“ – „Wusstet ihr Beiden das? Das habt ihr gut gemacht.“