Erfolgreiche Integration bedeutet für uns nicht den Verzicht auf Herkunft und Tradition. Einen Schleier tragen und Deutschland als Heimat lieben - das gefällt uns.
Heimatgefühl entsteht am Lebensort. Deshalb setzt die Stiftung ZUSAMMEN_WACHSEN bei der Gemeinde an, fördert Schul-,Theater- und Sportprojekte und andere gemeinsame Aktivitäten für Erwachsene und Kinder. Partner der Stiftung ZUSAMMEN_WACHSEN sind die Stadt Darmstadt und lokale Initiativen, die dabei helfen, die Ziele der Stiftung ZUSAMMEN_WACHSEN zu verwirklichen. Das Projekt die Sprachwerkstatt wurde 2010 erfolgreich evaluiert.
Wir möchten, dass unsere Kinder zusammen in Kita und Schule aufwachsen und so das Verständnis und die Offenheit für einander ganz normal wird.
In Darmstadt leben Angehörige aus 150 Nationen. Die wichtigste Voraussetzung für einen achtsamen Umgang miteinander ist das Nutzen einer gemeinsamen Sprache, hier in Darmstadt eben der deutschen Sprache.
Die Stiftung ZUSAMMEN_WACHSEN unterstützt Förderprogramme in Kindergarten und Grundschule, Hausaufgabenhilfe ab der Einschulung und Ferienprogramme für Grundschüler. In der Stadtbibliothek liegen Tageszeitungen in verschiedenen Fremdsprachen bereit. So soll es zugewanderten Menschen möglich gemacht werden, sich über ihr Geburtsland oder das Land ihrer Väter zu informieren. Gleichzeitig gibt es auch für Kinder Bücher, damit die Kinder ihre Muttersprache nicht verlernen.
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Präambel
Dankbar
für die Begegnungen mit Menschen aus fremden Ländern und für die Vielfalt der Kulturen in Deutschland errichte ich, Bettina Bock, die Stiftung ZUSAMMEN_WACHSEN
Die Stiftung ZUSAMMEN_WACHSEN wirbt dafür, dass wir angestammten Deutschen den kulturellen Reichtum, die Traditionen und Sichtweisen der Einwanderer kennen lernen, ihre Lebensfreude und herzliche Gastfreundschaft empfinden und erwidern lernen, dass andererseits Eingewanderte die Schönheit der deutschen Sprache, die Höhen und Tiefen der deutschen Geschichte und den Wert unserer demokratischen Kultur verstehen lernen und dass beide Seiten, Eingesessene und Eingewanderte, aneinander wachsen.
Die Stiftung ZUSAMMEN_WACHSEN wird den Austausch zwischen angestammten und eingewanderten Bürgern jeden Alters und eine Kultur des Miteinander in Verständnis und Toleranz fördern. Sie setzt sich für soziale Gerechtigkeit und für eine menschenwürdige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik in Deutschland ein.
§ 2
Zweck der Stiftung
- Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
- Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder des Vorstands und des Kuratoriums erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.
- Zweck der Stiftung ist die Förderung der Völkerverständigung, der Bildung und Erziehung, des bürgerschaftlichen Engagements und von Kunst, Kultur und Sport, Forschung und Wissenschaft.
Der Stiftungszweck wird verwirklicht
- auf dem Gebiet der Bildung und Erziehung durch Projekte zur Sprach- und Leseförderung in Kindertagesstätten und Schulen und die Durchführung von Ferienprojekten zur Sprachförderung
- auf dem Gebiet der Völkerverständigung z.B. durch Gesprächsgruppen von deutschen Eltern und Lehrern und muslimischen Eltern, um das gegenseitige Verständnis zu mehren
- auf dem Gebiet von Kunst, Kultur und Sport etwa durch die Förderung von Theaterprojekten für deutschstämmige Gymnasiasten gemeinsam mit Hauptschülern mit Migrationshintergrund.
- die Entwicklung bürgerschaftlichen Engagements z.B. durch Unterstützung von Kampagnen zur Stärkung der Rechte von Einwanderern und Flüchtlingen
- Förderung von Forschung und Wissenschaft beispielsweise durch wissenschaftliche Begleitung, Entwicklung und Evaluation der Projekte seitens der TU Darmstadt.
- Die genannten Beispiele zur Zweckverwirklichung verstehen sich als beispielhafte, nicht als abschließende Aufzählung.
- Die Stiftung ist fördernd und operativ tätig. Förderung kann durch finanzielle und ideelle Maßnahmen oder durch sachliche Mittel erfolgen.
- Die Stiftung ist nicht verpflichtet, sämtliche Stiftungszwecke in jedem Geschäftsjahr zu fördern. Sie kann nach freiem Ermessen entscheiden, welche der genannten Zwecke wie und in welchem Umfang gefördert werden.
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Stifterin
Stifterin ist die gebürtige Hamburgerin Bettina Bock, die damit die Tradition bürgerschaftlichen Engagements ihrer Familie fortsetzt. Wesentlich für die Entwicklung ihrer philanthropischen Einstellung waren die Beiratstätigkeit in der Marianne Bock Gedächtnisstiftung, das Vorbild der Gefährtinnen im Pecunia Erbinnen Netzwerk und die gründliche Ausbildung in der Rockefeller Stiftung für Großspender: 'the philanthropy workshop' (tpw)
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Schirmherrin
Das Vertrauen unserer Schirmherrin Frau Prof. Dr. h.c. mult. Rita Süssmuth
Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D. ist uns Ehre und Ansporn.
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Spenden
Steuerabzugsfähige Spenden und Zustiftungen sind möglich und willkommen:
Stiftung Zusammen Wachsen
Konto 734 101
BLZ 508 501 50
Sparkasse Darmstadt
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Förderung
Gefördert werden können ausschließlich gemeinnützige Vereine, Netzwerke und Organisationen, keine Einzelpersonen. Die Förderung beschränkt sich auf Projekte, die in Darmstadt und Umgebung tätig sind.
Antragsschluss für Förderungsanträge ist der 31.10. jeden Jahres. Der Antrag soll die beantragte Förderhöhe beinhalten, ihm ist eine Begründung beizufügen, aus welchen Gründen der Satzungszweck der Stiftung ZuWachs durch eine Förderung erfüllt würde.
Derzeit konzentriert sich die Förderung von ZUWACHS auf zwei Bereiche. Einerseits werden innovative Projekte der frühkindlichen Sprachförderung und die sie tragenden Institutionen gefördert. Der zweite Schwerpunkt ist die Förderung gemeinschaftsbildender Kulturarbeit in Darmstadt, die den Zielen der Stiftung entspricht.
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Geschichte des Logos
Das moderne farbenfrohe Logo der Stiftung Zusammen_Wachsen wurde in mehreren Schritten aus einem Mosaik des frühen 14. Jahrhunderts entwickelt : Sie sehen auf der Abbildung unten acht kleine Quadrate, die zwei miteinander verschlungene und um ihre Achse gedrehte Quadrate bilden, welche mehrfach gerahmt ein großes buntes geordnetes Ganzes bilden – ein schönes Bild unserer Vision einer multikulturellen Gesellschaft in Europa und ein Zeugnis der multinationalen Gemeinschaft, die bereits seit über tausend Jahren auf dem Berg Athos siedelt.

Das Vorbild für das Stiftung Zusammen_Wachsen-Logo
Athos entwickelte sich seit der ersten Jahrtausendwende zu einem Zentrum monastischer Kultur. Ständiger Zustrom kam zunächst durch Mönche aus Kleinasien, wo sich das religiöse Zentrum des kleinasiatischen Olymp in der nordwestlichen Provinz Bithymien unter dem Ansturm kriegerischer Nomadenstämme auflöste.
Urkundlich belegt ist, dass 1190 serbische Mönche Kaiser Alexios III von Byzanz um Erlaubnis baten, auf dem Heiligen Berg, Athos, ein serbischsprachiges Kloster zu gründen und dass König Milutin von Serbien Anfang des 14. Jahrhunderts Architekten, Baumeister und Künstler aus Serbien und Konstantinopel sandte, um die prachtvolle Hauptkirche des serbischen Klosters Chilandar in ihrer jetzigen Form zu erbauen und künstlerisch auszustatten. Aus dieser Zeit stammt wohl unser Mosaik in der Tradition der byzantinischen Kunst.
Athos, spirituelles Zentrum der Orthodoxie und Nationalheiligtum Serbiens, gehörte bis zu dessen Untergang 1453 zum byzantinischen Reich. Zeitweilig befand es sich in der Obhut Bulgariens, dann wieder Serbiens, und seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist es in der Obhut Griechenlands.
Als monastisches Zentrum wurde Athos von allen orthodoxen Kulturen gefördert, genießt weitreichende Autonomie und ist im Grunde genommen ein Staat im Staat. – Insgesamt gibt es 20 Hauptklöster auf Athos, zahlreiche kleinere Klöster, Mönchssiedlungen und Eremitagen. Wenn die Rede von einem bulgarischen, russischen oder serbischen Kloster ist, dann meint dies, dass die Sprache des Klosters bulgarisch, russisch oder serbisch ist. An dem Ritus wurde nichts geändert, orthodox blieb orthodox. Die Religion war wichtiger als Nationalität und Sprache. Das Zusammenleben dieser multinationalen monastischen Gemeinschaft ist seit über tausend Jahren friedlich.
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